Der Dorfladen steht in Söhnstetten, einem Teilort von Steinheim am Albuch im Landkreis Heidenheim. Er ist ein Symbol für Vieles, was das LEADER-Programm ausmacht:
Die Förderung einer starken Gemeinschaft, die zusammen vor Ort nachhaltigen Mehrwert für die Region schafft. Denn nach Schließung des letzten Bäckers und Lebensmittellladens im Dorf waren die Bürgerinnen und Bürger von Söhnstetten ohne Nahversorgung. Diese Situation wurde von einer tatkräftigen Gruppe nicht hingenommen und motivierte sie zur Gründung einer Unternehmergesellschaft (UG), um das Projekt „Dorfladen Söhnstetten“ in die Tat umzusetzen. Das Konzept, das weit mehr als eine reine Nahversorgung umfasst, überzeugte die LEADER Aktionsgruppe der Brenzregion bei der Projektauswahl im Jahr 2025.
Unterstützt wurde die UG neben der LEADER-Förderung auch von zahlreichen stillen Gesellschaftern, was die Bedeutung des Dorfladens für die Menschen vor Ort und den großen Zusammenhalt widerspiegelt.
Nach intensiver Vorarbeit konnte der Dorfladen Söhnstetten dann im Mai 2025 vor hunderten Besucherinnen und Besuchern feierlich eröffnet werden. Nicht nur bei der Eröffnung war der Andrang groß, auch seither erfreut sich der Laden größter Beliebtheit.
Mit dem Projekt wurde durch das Angebot von regionalen und überregionalen Produkten, frischem Obst und Gemüse nicht nur eine Lücke in der örtlichen Grundversorgung mit Lebensmitteln geschlossen, sondern zudem ein Begegnungsort geschaffen. Eine gemütliche Café-Ecke mit Sitzgelegenheiten lädt zum Verweilen und ins Gespräch kommen ein. Eine Infotafel bietet die Möglichkeit, regionale Veranstaltungen und lokale Anfragen über „Suche/Biete“-Zettel zu bewerben Zweimal täglich sind Mitarbeitende des Ladens als Ansprechpersonen für die Kundinnen und Kunden vor Ort.
Durch die zentrale Lage direkt an der Ortsdurchfahrt, der Bundesstraße 466, zieht der Laden neben der lokalen Bevölkerung auch Pendler zwischen den Landkreisen Heidenheim und Göppingen an.
Für einen leichteren Zugang für alle sorgen nicht nur das innovative Öffnungskonzept mit Self-Scanning-Kasse und Öffnungszeiten von 6 bis 22 Uhr an sieben Tagen die Woche, sondern auch der barrierearm gestaltete Zugang zum Laden mit Rampe sowie ausreichend Platz in den Gängen und an der Kasse.