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Aktuelles

25.11.2019

Regionalbudget für Kleinprojekte

Mit der Einführung des Regionalbudgets wird ab 2019 ein neuer Fördertopf zur Unterstützung von Kleinprojekten (mit Gesamtkosten unter 20.000 €) geschaffen. Hierfür stellt der Bund und das Land Baden-Württemberg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) jährlich jeder Lokalen Aktionsgruppe (LAG) 180.000 € zur Verfügung. Mit dem Eigenanteil der LAGen erhöht sich das Budget auf 200.000 €, welches auf unbürokratischem Wege den Projektträgern zugutekommen sollen. Die Entscheidung über eine Förderung liegt ausschließlich bei den LEADER-Aktionsgruppen. Gefördert wird dabei mit einem Fördersatz von 80 %! Anders als bei der konventionellen LEADER-Förderung erhalten die Projektträger ihre Fördergelder direkt von der Lokalen Aktionsgruppe ihrer Region.

18.11.2019

Bundesweites LEADER-Treffen 2019

Am 12. und am 13. November 2019 trafen sich LEADER-Akteure aller Bundesländer in Merseburg (Sachsen-Anhalt), um sich über Neuigkeiten zu informieren und auszutauschen. Das diesjährige bundesweite LEADER-Treffen stand im Zeichen der Methodik von Planspielen. Die Teilnehmer bekamen die Möglichkeit, unterschiedliche Planspiele auszuprobieren, die sie auch in ihren Regionen bei Entwicklungs- oder Planungsprozessen einsetzen können. Im Hinblick auf das Ende der Förderperiode war die Zukunft von LEADER ein zentrales Thema. Hierbei wurden erste Überlegungen und Maßnahmen diskutiert. In Anwesenheit der Bundeskulturstiftung bekamen die Teilnehmer auch einen Einblick in das baden-württembergische LEADER-Modellvorhaben TRAFO, das in Kooperation mit der Bundeskulturstiftung durchgeführt wird. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Exkursionen in LEADER-Gebiete der Region.

25.07.2019

10. LEADER-Koordinierungssitzung der Förderperiode 2014-2020

Am 15.07.2019 fand die 10. LEADER-Koordinierungssitzung der Förderperiode 2014-2020 auf Einladung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart statt. Die Teilnehmer erhielten zunächst einen Einblick über das Konzept der Bio-Musterregionen in Baden Württemberg. Die Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg sollen das Bewusstsein für ökologischen Landbau und für regionale Bio-Lebensmittel stärken, Kooperationen anregen und Impulse für mehr Bio in und aus Baden-Württemberg setzen. Da sich einzelne Bio-Musterregionen mit LEADER-Aktionsgebieten überschneiden und zudem auch inhaltliche Schnittmengen mit den Regionalen Entwicklungskonzepten bestehen, wurde von Vertretern des Ministeriums ein Erfahrungsaustausch und ggf. eine Kooperation auf regionaler Ebene zwischen den LAGen und den Bio-Musterregionen angeregt. Weiterhin konnten bei dem Austausch wichtige Fragen der Regionalmanager bezüglich der angestrebten Maßnahmen zum Ende der Förderperiode diskutiert werden, die dem allgemeinen Interesse eines vollständigen Mittelabflusses dienen. Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Einführung eines GAK-Regionalbudgets für alle LEADER-Aktionsgruppen im Land.

12.06.2019

LEADER Vorsitzenden-Gespräch

Am 12. Juni 2019 trafen sich die Vorsitzenden der LEADER-Aktionsgruppen in Begleitung ihrer Regionalmanager/-innen mit den Programmverantwortlichen des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart, um sich über förderrechtliche Fragen zur aktuellen Förderperiode auszutauschen und über die Ausrichtung der neuen Förderperiode 2021-2027 zu diskutieren. „Baden-Württemberg bekennt sich zum LEADER-Ansatz und wird auch in der neuen Förderperiode LEADER anbieten“, sagte der Sitzungsleiter, Herr Ministerialdirigent Jürgen Maier. Dies wurde von allen Anwesenden sehr begrüßt.
 
Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) berichtete bei diesem Treffen auch über die neue Fördermöglichkeit des GAK-Regionalbudget. Durch das Regionalbudget stehen den Lokalen Aktionsgruppen für Kleinprojekte künftig weitere 200.000 Euro/Jahr aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung.

04.06.2019

Begleitausschusssitzung des MEPL III in Heilbronn

Der Begleitausschuss des Maßnahmen- und Entwicklungsplans Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014-2020 (MEPL III) kam zu seiner turnusmäßigen Sitzung am 4. Juni 2019 in Heilbronn zusammen.
Die Mitglieder des Ausschusses setzten sich unter anderem mit der Umsetzung der LEADER-Förderung in Baden-Württemberg auseinander. Die ebenfalls anwesenden Vertreter der Europäischen Kommission referierten zudem über die neuere Entwicklung auf europäischer Ebene bei der Vorbereitung auf die neue Förderperiode des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und dem darin enthaltenen Programm LEADER 2021-2027.  

04.03.2019

Workshop „LEADER Baden-Württemberg“ brachte viele Ergebnisse

Am 11. Februar 2019 trafen sich die Regionalmanager aller baden-württembergischen Aktionsgebiete, Vertreter der Bewilligungsstellen, Vertreter der Zahlstellen und die Programmverantwortlichen des Landes unter Moderation der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS), um in einem gemeinsamen Workshop das LEADER-Verfahren des Landes weiter zu optimieren. Die Teilnehmer des Workshops konnten in einem offenen, gemeinsamen Austausch nicht nur Ideen und konstruktive Problemlösungen für die aktuelle Förderperiode entwickeln sowie Erfolgsrezepte diskutieren, sondern gemeinsam auch Vorschläge für die künftige Ausrichtung des Verfahrens in der neuen Förderperiode ab 2021 beraten. Der Workshop bot die Gelegenheit, Sachverhalte unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Beispielsweise konnten sich Regionalmanager dank des offenen Austausches in zwangloser Atmosphäre besser in die Lage der Bewilligungs- und Zahlstellenvertreter hineinversetzen und umgekehrt. Die erzielten Ergebnisse sollen möglichst fortan bei der weiteren Umsetzung des LEADER-Verfahrens genutzt werden.

30.01.2019

Begleitausschusssitzung des MEPL III

Der Begleitausschuss des Maßnahmen- und Entwicklungsplans "Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014-2020" (MEPL III) tagte im Rahmen seiner regelmäßig stattfindenden Sitzungen am 29. Januar 2019 in Stuttgart. Gegenstand der Beratungen war unter anderem das EU–Programm LEADER. Mit Bezug auf den Bericht der Verwaltungsbehörde wurden Maßnahmen vorgestellt und diskutiert, die der Verbesserung und Umsetzung des Programms LEADER dienen sollen. Darüber hinaus wurden die aktuellen Entwicklungen auf EU-, Bundes- und Landesebene besprochen.

16.10.2018

EUSALP meets LEADER

Eine leistungsfähige Land- und Forstwirtschaft sichert nicht nur den Wohlstand der Landwirtschaft, sondern ist auch Grundlage für Ernährungssicherheit und -vielfalt. Dabei gilt es, saubere Luft, frisches Wasser, eine stabile Artenvielfalt aber auch den Schutz vor Naturgefahren sicher zu stellen. All dies sind wertvolle Dienste der alpinen Landschaft für Menschen und Wirtschaft. Eine "Grüne Infrastruktur" liefert diese Dienste hierfür. Gemeinsame Aufgabe aller Akteure im Alpenraum, einschließlich der EUSALP Aktionsgruppe 7, ist es, diese " Grünen Infrastrukturen " zu erhalten und zu verbessern. Diskussionen über den besten Weg stehen dabei immer im Mittelpunkt.
Das Instrument des LEADER-Ansatzes in diese Überlegungen miteinzubeziehen, war Thema eines zweitägigen Workshops " EUSALP meets LEADER" vom 16. - 17. Oktober 2018 in Turin. Die EU-Alpenstrategie EUSALP, Aktionsgruppe 7, hat hierzu LEADER-Akteure und europäische Entscheidungsträger aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien sowie regionale Akteure aus der Schweiz eingeladen, um gemeinsam innovative Wege und Strategien zum gegenseitigen Nutzen zu finden. Aus Baden-Württemberg waren neben Vertretern des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auch die Regionalmanagerin der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) Kraichgau, Dorothee Wagner, mit dabei. Frau Wagner präsentierte innovative " Grüne LEADER-Infrastrukturprojekte " und stand in Diskussionen mit den internationalen Partnern Rede und Antwort.
 

28.08.2018

Besuch von Frau Staatssekretärin in Kreßberg - Land würde LEADER-Kooperationsprojekt "Fränkische Moststraße" mit Bayern begrüßen

Frau Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL informierte sich anlässlich eines Besuchs am 28. August 2018 in Kreßberg, Landkreis Schwäbisch Hall, über das LEADER-Projekt "Fränkische Moststraße". Bei Gesprächen mit kommunalen Vertretern und LEADER-Akteuren aus der Region Schwäbisch Hall und Bayerns sagte sie zu, dass das Land ein gemeinsames LEADER-Kooperationsprojekt "Fränkische Moststraße" mit Bayern begrüßen würde. Die Entscheidung hierüber liege aber an den LEADER-Akteuren auf baden-württembergischer und der bayerischer Seite. In Anwesenheit der Apfelkönigin der Fränkischen Moststraße, Anna-Maria I, wies sie auf die Bedeutung der Streuobstbestände hin. Mit rund 9 Mio. Bäumen auf insgesamt ca. 116.000 ha Fläche stehen in Baden-Württemberg die größten zusammenhängenden Streuobstbestände Europas. Die Streuobstwiesen sind ein wertvolles baden-württembergisches Natur- und Kulturgut.

05.06.2018

Land gibt weitere 20 Millionen Euro für die Umsetzung regionaler LEADER-Konzepte frei


Für das Regionalentwicklungsprogramm LEADER hat die Landesregierung am 04.06.2018 in Stuttgart weitere 20 Millionen Euro EU-Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) freigegeben. Damit verfügt jede LEADER-Region des Landes bis zum Jahr 2020 über weitere EU-Mittel. Die einzelnen Beträge liegen zwischen rund 950.000 Euro bis zu rund 1,2 Million Euro. Bereits zu Beginn der Förderperiode LEADER 2014 - 2020 wurden in einer ersten Tranche insgesamt 27 Millionen Euro an EU-Fördermitteln gleichmäßig auf die 18 ausgewählten LEADER-Regionen verteilt. Diese Gelder wurden seitdem für aus lokaler Sicht bedeutende Projekte eingesetzt.
Die Mittelverteilung der sogenannten zweiten Tranche orientiert sich am bisherigen Projektumsetzungsstand in den einzelnen Regionen. „Gleichwohl ist die Verteilung relativ gleichmäßig“, erklärte Minister Hauk (MdL). Insgesamt hätten alle LAGen im Land ihren Regionalentwicklungsprozess sehr engagiert gestaltet. „Es gibt nur Gewinner“, betonte Hauk.


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